Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Saarland


Das Reformationsjubiläum wird im Saarland über Landeskirchengrenzen hinaus begangen. Viele gesellschaftliche Gruppe engagieren sich in der Vorbereitung und Durchführung des Jubiläumsprogramms. Aber wie kam es zu diesem Projekt? Hier stellen wir die Vorbereitungen im Saarland vor.

„Wie begehen wir das Reformationsjubiläum im Jahr 2017? Was gibt es da zu feiern?“ Mit diesen Fragen beschäftigten sich vor drei Jahren Vertreter der Evangelischen Kirchen im Saarland. Schnell war klar: Wir wollen anlässlich des Jubiläums Impulse für die Zukunft des Zusammenlebens in der Gesellschaft setzen, hatte doch auch die Reformation vor 500 Jahren gravierende Auswirkungen auf das Leben der Menschen.

Deshalb luden die Kirchen zu einem Workshop nach Saarbrücken ein. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Institutionen Unternehmen, Verbänden und Einrichtungen kamen und arbeiteten einen ganzen Tag lang mit einem Moderator in wechselnden Arbeitsgruppen. Dabei entstanden zahlreiche Ideen, von denen etliche im heutigen Programm zu finden sind. Damit auch ja nichts verloren gehen sollte, hatte man Iris Zerger eingeladen. Sie hielt mit der Methode des Graphic-Recording die Ergebnisse mit ihren Zeichnungen fest.

Anschließend wurden fünf Arbeitsgruppen gebildet, die die großen Veranstaltungen und Aktivitäten in diesem Jahr verantworten und gestalten.  So ist in der Arbeitsgruppe „Kunst-Kultur-Musik“ das Staatstheater, die Hochschule für Musik und die Hochschule für bildende Künste, die Stadt Saarbrücken und aus den Medien der Saarländische Rundfunk und die Saarbrücker Zeitung vertreten.  In der Arbeitsgruppe „Gesellschaft-Politik“ engagieren sich Vertreter aus der Politik und der Wirtschaft. Die Arbeitsgruppe „Der reformatorische Impuls“ plant ihre Veranstaltungen in ökumenischer Verbundenheit und wenn es um die „Geschichte“ geht,  sind Archivare und Historiker dabei. Im Bildungsbereich gibt es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen.  Bei den Aktivitäten für „Kinder und Jugendliche“  planen Vertreter aus Jugendverbänden und dem Bildungsministerium mit. „Wir danken allen, die sich engagieren und uns unterstützen“, sagt Christian Weyer, Superintendent im Kirchenkreis Saar-West und Sprecher der Steuerungsgruppe zum Reformationsjubiläum im Saarland. „Nur deshalb ist es gelungen, solch ein umfangreiches Programm auf die Beine zu stellen, auf das wir alle zusammen stolz sein können.“

Gleichzeitig dankt Weyer aber auch den vielen Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden, die in zahlreichen Arbeitsgruppen die Aktivitäten zum Reformationsjubiläum stemmen: „Ich freue mich, dass der Impuls  dort angekommen ist  und die Gemeinden, die Chance nutzen, ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.“




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